Im Web unterwegs – July 24, 2015

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Im Web unterwegs – July 23, 2015

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Blogparade: Politik und Schule

„Warum immer weniger Jugendliche wählen“, lautete hier einmal eine Überschrift zu einem Streitgespräch. Meine These lautete damals, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schule viel zu wenig über Demokratie und Politik vermittelt bekommen. Ich bin weiterhin der Meinung, dass es in der Schule ein Unterrichtsfach „Demokratie“ geben sollte, in dem die Schüler das nötige Handwerkszeug vermittelt bekommen. Dazu gehört nicht nur, dass einem kurz das Wahlsystem erklärt wird, sondern dazugehört auch das Debattieren über aktuelle politische Themen, dazugehören die Werkzeuge, die zur Informationsbeschaffung wichtig sind und dazugehört auch, dass die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt werden, eigene Meinungen und Positionen zu entwickeln. Dies sollte in der Schule geschehen, nicht in der Jugendorganisation einer Partei, denn dort macht mit, wer schon eine eigene Position hat, wer sich schon eine Meinung über die Welt gebildet hat. Aber das sind eben nur wenige, was aber eben verschenktes Potential ist, denn die Schule könnte durchaus bei viel mehr Schülern und Schülerinnen das Interesse an Politik wecken.

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Polizeigewalt: Angst ist ungleich Respekt

Die Polizei – Dein Freund und Helfer. So vermittelt es uns ein Spruch, den wohl jeder von uns schon gehört hat. Außerdem gibt es viele Polizisten, die mehr Respekt verlangen, sie beschützen uns schließlich und setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Das mag für einige Polizisten auch durchaus zutreffen, aber viele nutzen das Gewaltmonopol, um ohne Strafe Gewalt gegen Menschen anzuwenden. Sie wollen Schmerzen verursachen, sie wollen ihr Machtgefühl ausleben und sie beschützen damit keinesfalls die Bevölkerung vor irgendwas.

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Mate-Politik-Stammtisch Nr.3

Jeden dritten Freitag im Monat treffen wir uns zum Mate-Politk-Stammtisch in der Meta-Mate Bar Berlin. Neben ein paar leckeren Getränken auf Mate-Basis nutzen wir diese Gelegenheit, um über Politik zu diskutieren. Jeder, der mit uns über Politik diskutieren möchte, ist beim Stammtisch willkommen und natürlich dürft ihr hier in den Kommentaren auch Themenvorschläge machen. Sollten keine Themenvorschläge kommen, entscheiden wir spontan vor Ort, über was wir diskutieren möchten.

 

 

Gemeinsame Fußballabende als Plattform für Diskussionen und Aufklärung

Heute beginnt die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien. Für viele Menschen ist diese einfach ein Sportfest, auf das sie sich schon lange freuen und welches für diese Menschen keine politische Dimension hat. Sie wollen ihrem Team zujubeln, mit Freunden feiern und einfach nur Spaß haben.

Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn am Spiel „Fußball“ selbst ist nichts schlimmes zu finden. Man kann das Spiel mögen oder nicht mögen – beides ist okay. Und jemand, der hinter seiner Nationalmannschaft steht, ist noch lange kein Nazi, auch das Vergessen einige gern. Nicht das Spiel ist das Problem, sondern die mächtigen Organisationen, die dahinter stehen. Im Fall der WM wäre das die FIFA, die nicht nur einfach der Dachverband des weltweiten Fußballs ist, sondern vielmehr auch eine große politische Macht, die nationale Regierungen unter Druck setzen kann. Und diese Macht nutzt die FIFA natürlich auch, um mit dem Großereignis „WM“ den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften.

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Mate-Politik-Stammtisch Nr.2

Nachdem das erste Treffen so angenehm und gemütlich war, treffen wir uns am 20.06.2014 das zweite Mal zum Politik-Stammtisch in der Meta Mate Bar Berlin. Das Thema des Abends folgt in den nächsten Tagen, wobei nur ein Teil des Abends belegt sein wird mit dem Thema und der andere wieder Raum für spontane Themen rund um die Politik geben soll.

Keine Zeit für Demokratie

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich kurz anmerken, dass ich jetzt lange Zeit überlegt habe, ob ich dazu überhaupt einen Artikel schreibe. Deswegen liegt der Vorfall auch schon ein wenig zurück und eigentlich wäre er auch keinen Artikel wert, wenn er nicht das Demokratieverständnis einiger Politiker so schön wiedergeben würde.

Begeben wir uns einmal in die Niederungen der Politik, um genau zu sein, begeben wir uns in die Bezirksverordnetenversammlung in Berlin Lichtenberg, denn genau hier gab es in der 30ten Sitzung der 7. Wahlperiode der BVV eine interessante Rede von der Grünen Verordneten „van der Wall“. In dieser persönlichen Erklärung wandte sich die Verordnete an Marvin Hemmerlein, der für die Piraten in der BVV sitzt. Und genau in dieser Erklärung finden wir einige interessante Ansätze für das Demokratieverständnis dieser Politikerin.

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Mehr Geld für Parlamente oder mehr Partizipation für die Bürger?

Im Artikel „Mehr Euros in die Parlamente!“ auf sagwas.net jammert der Autor, dass den Abgeordneten zu wenig Geld zur Verfügung steht, um vernünftige Politik zu machen. Er jammert auch über die fehlende Zeit, die ein solcher Berufspolitiker hat. Aber ist die Lösung hierfür wirklich mehr Geld?

In einem älteren Artikel auf sagwas.net geht es um Mitbestimmung und Mitgestaltung. Er möchte den Menschen auffordern, den Staat mitzugestalten und nicht nur träge auf der Couch zu sitzen. Leider besteht in unserer repräsentativen Demokratie das Problem, dass die Politiker entscheiden, wie, wann und wo der Bürger in seinem Staat mitgestalten darf. In vielen Fällen wird dem Bürger die Mitbestimmung untersagt, obwohl er keine mithelfen würde. In anderen Fällen wird die Mitbestimmung erschwert, wie der letzte Volksentscheid in Berlin gezeigt hat. In beiden Fällen sind es die Politiker, die ihre Macht ausüben und die verhindern wollen, dass die Bürger zu viel am Staat mitgestalten.

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Sigmar und das Internet

Sigmar Gabriel meint also, dass die Berliner Intellektuellen, die sich im Internet aufhalten, sich nicht mit dem wirklichen Leben auskennen. Dabei glaube ich eher, dass sich Herr Gabriel nicht mit dem wirklichen Leben auskennt, dass er bisher nur weiß, was die Alltagsrealität von Politikern ist – aber nicht, was die Alltagsrealität der Arbeiter ist, welche die SPD ja eigentlich vertritt.

Ich glaube nicht, dass Herr Gabriel weiß, wie es ist, wenn man sich täglich überlegen muss, wie man die Stromrechnung bezahlt. Er weiß wahrscheinlich nicht, wie es ist, wenn man hungern muss, weil nicht genügend Geld vorhanden ist, um Nahrungsmittel zu kaufen. Er ist sich auch nicht bewusst darüber, was es bedeutet, wenn man ständig davor Angst hat, die eigene Wohnung zu verlieren, weil es Monat für Monat schwieriger wird, die Miete zu bezahlen.

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