Klimaschutz oder Arbeitsplätze?

Wir haben ein riesiges Problem! Ein Problem zwischen dem Klima- und Umweltschutz auf der einen Seite und den Arbeitsplätzen, die einem wirkungsvollem Klima- und Umweltschutz im Wege stehen, auf der anderen Seite. Menschen, die entscheiden müssen, ob sie eher an die Zukunft der Gesellschaft denken oder eher an ihr eigenes Einkommen, werden sich wohl eher für ihr Einkommen entscheiden und solange wir hier als Gesellschaft keinen solidarischen Ausgleich schaffen, der das Einkommen sichert, auch wenn der Arbeitsplatz wegfällt, solange wird das nichts mit dem Klimaschutz.

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Zwischen Eigentum und Gemeinwohl abwägen …

Wenn Herbert Reul, Innenminister in NRW und CDU-Mitglied, sagt: “Diese selbst ernannten Umweltschützer wollen nicht Bäume retten, sondern den Staat abschaffen“, hat er vieles noch nicht verstanden. Er hat zum Beispiel nicht verstanden, dass sich der Staat seine eigenen Grundlagen zerstört, wenn er die Lebensbedingungen der Menschen nicht beschützt. Er versteht auch nicht, dass er die Demokratie gefährdet, solange er die Profite der Unternehmen höher bewertet, als die Grund- und Menschenrechte, wenn er Eigentumsrechte vor das Gemeinwohl stellt.

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Ist ein grüner Kapitalismus möglich?

Am Mittwoch dem 07.05.2014 fand in der FU Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ist ein grüner Kapitalismus möglich“ statt. Redner waren Prof. Dr. Birgit Mahnkopf und Prof. Dr. Markus Wissen, welche beide von der HWR Berlin sind. Diskutiert werden sollte über die Krise des Kapitalismus und über die katastrophalen Auswirkungen des Kapitalismus auf unsere Natur. Außerdem sollte es darum gehen, ob ein grüner Kapitalismus möglich ist oder nicht.

Um die Antwort gleich vorwegzunehmen, ein grüner Kapitalismus wäre möglich, aber auch er würde eben ein kapitalistisches System sein, welches neben Gewinner auch Verlierer braucht – welches also auch auf Ausbeutung setzen würde. Und auch ein grüner Kapitalismus hätte das Problem, dass er auf Ressourcen angewiesen ist. Und diese sind auch in einem grünen Kapitalismus endlich.

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Umweltschutz zu Kosten der Umwelt?

Die Energiewende kommt. Sie kostet jeden Einzelnen von uns eine Menge Geld – mein Strompreis steigt nächstes Jahr zum Beispiel auf 25 Cent pro Kilowattstunde – und soll dazu beitragen, dass unsere Umwelt geschützt wird und das wir der Atomenergie den Rücken zukehren können. Damit ist zwar das Problem der Endmülllagerung nicht geklärt, aber das wäre ein anderes Thema. Hier geht es um die Zukunftstechnologien. Um genau zu sein um die Windräder, die ja derzeit überall hingebaut werden.

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