Über 3D-Drucker, Utopien und dem Weg zum Sozialismus

Neulich war ich im Berlinxxnet bei einer Veranstaltung mit dem Titel „Mit dem 3D-Drucker den Sozialismus ausdrucken?“. Eine interessante Überschrift für eine Veranstaltung, die durchaus meine Neugierde geweckt hat. Dabei ging ich allerdings nicht davon aus, dass es tatsächlich um die Technologie geht, sondern darum, wie die Gesellschaft aus der Falle der kapitalistischen Logik geführt werden kann – gerne auch am Beispiel des 3D-Druckers.

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Nach der Wahl ist vor der Revolution

Die Wahlen sind gelaufen und, wie zu erwarten, wird es auch die nächsten vier Jahre eine CDU/CSU geführte Regierung im Bund geben. Die Frage ist derzeit noch, ob es zur absoluten Mehrheit für Frau Merkel reicht, oder ob sie sich einen Koalitionspartner suchen muss.

Für die meisten Parteien ist an diesem Abend auch der Wahlkampf gelaufen, dort heißt es jetzt Wunden lecken und analysieren, was eigentlich passiert ist. Die SPD wird dabei sicher feststellen, dass sie ihr Führungspersonal austauschen müssen, wenn sie beim Wähler wieder eine Chance haben wollen. Die FDP müsste wieder liberal werden, oder sich auflösen. Die Grünen müssten es endlich schaffen, nicht nur Themen ihrer eigenen kleinbürgerlichen Schicht zu vertreten und auch der Rest muss darüber nachdenken, warum eine konservative bürgerliche Union so viele Stimmen bekommt.

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