Gemeinsame Fußballabende als Plattform für Diskussionen und Aufklärung

Heute beginnt die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien. Für viele Menschen ist diese einfach ein Sportfest, auf das sie sich schon lange freuen und welches für diese Menschen keine politische Dimension hat. Sie wollen ihrem Team zujubeln, mit Freunden feiern und einfach nur Spaß haben.

Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn am Spiel „Fußball“ selbst ist nichts schlimmes zu finden. Man kann das Spiel mögen oder nicht mögen – beides ist okay. Und jemand, der hinter seiner Nationalmannschaft steht, ist noch lange kein Nazi, auch das Vergessen einige gern. Nicht das Spiel ist das Problem, sondern die mächtigen Organisationen, die dahinter stehen. Im Fall der WM wäre das die FIFA, die nicht nur einfach der Dachverband des weltweiten Fußballs ist, sondern vielmehr auch eine große politische Macht, die nationale Regierungen unter Druck setzen kann. Und diese Macht nutzt die FIFA natürlich auch, um mit dem Großereignis „WM“ den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften.

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Mate-Politik-Stammtisch Nr.2

Nachdem das erste Treffen so angenehm und gemütlich war, treffen wir uns am 20.06.2014 das zweite Mal zum Politik-Stammtisch in der Meta Mate Bar Berlin. Das Thema des Abends folgt in den nächsten Tagen, wobei nur ein Teil des Abends belegt sein wird mit dem Thema und der andere wieder Raum für spontane Themen rund um die Politik geben soll.

Keine Zeit für Demokratie

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich kurz anmerken, dass ich jetzt lange Zeit überlegt habe, ob ich dazu überhaupt einen Artikel schreibe. Deswegen liegt der Vorfall auch schon ein wenig zurück und eigentlich wäre er auch keinen Artikel wert, wenn er nicht das Demokratieverständnis einiger Politiker so schön wiedergeben würde.

Begeben wir uns einmal in die Niederungen der Politik, um genau zu sein, begeben wir uns in die Bezirksverordnetenversammlung in Berlin Lichtenberg, denn genau hier gab es in der 30ten Sitzung der 7. Wahlperiode der BVV eine interessante Rede von der Grünen Verordneten „van der Wall“. In dieser persönlichen Erklärung wandte sich die Verordnete an Marvin Hemmerlein, der für die Piraten in der BVV sitzt. Und genau in dieser Erklärung finden wir einige interessante Ansätze für das Demokratieverständnis dieser Politikerin.

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Mehr Geld für Parlamente oder mehr Partizipation für die Bürger?

Im Artikel „Mehr Euros in die Parlamente!“ auf sagwas.net jammert der Autor, dass den Abgeordneten zu wenig Geld zur Verfügung steht, um vernünftige Politik zu machen. Er jammert auch über die fehlende Zeit, die ein solcher Berufspolitiker hat. Aber ist die Lösung hierfür wirklich mehr Geld?

In einem älteren Artikel auf sagwas.net geht es um Mitbestimmung und Mitgestaltung. Er möchte den Menschen auffordern, den Staat mitzugestalten und nicht nur träge auf der Couch zu sitzen. Leider besteht in unserer repräsentativen Demokratie das Problem, dass die Politiker entscheiden, wie, wann und wo der Bürger in seinem Staat mitgestalten darf. In vielen Fällen wird dem Bürger die Mitbestimmung untersagt, obwohl er keine mithelfen würde. In anderen Fällen wird die Mitbestimmung erschwert, wie der letzte Volksentscheid in Berlin gezeigt hat. In beiden Fällen sind es die Politiker, die ihre Macht ausüben und die verhindern wollen, dass die Bürger zu viel am Staat mitgestalten.

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Sigmar und das Internet

Sigmar Gabriel meint also, dass die Berliner Intellektuellen, die sich im Internet aufhalten, sich nicht mit dem wirklichen Leben auskennen. Dabei glaube ich eher, dass sich Herr Gabriel nicht mit dem wirklichen Leben auskennt, dass er bisher nur weiß, was die Alltagsrealität von Politikern ist – aber nicht, was die Alltagsrealität der Arbeiter ist, welche die SPD ja eigentlich vertritt.

Ich glaube nicht, dass Herr Gabriel weiß, wie es ist, wenn man sich täglich überlegen muss, wie man die Stromrechnung bezahlt. Er weiß wahrscheinlich nicht, wie es ist, wenn man hungern muss, weil nicht genügend Geld vorhanden ist, um Nahrungsmittel zu kaufen. Er ist sich auch nicht bewusst darüber, was es bedeutet, wenn man ständig davor Angst hat, die eigene Wohnung zu verlieren, weil es Monat für Monat schwieriger wird, die Miete zu bezahlen.

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Wagt die SPD den Neuanfang oder bildet sie eine Koaliton mit der CDU/CSU?

Ich habe die letzten Monate viel mit SPD-Mitgliedern diskutiert. Ich habe Ihnen immer wieder gesagt, dass sie mit diesem Wahlkampf und mit diesem Führungspersonal keine Bundestagswahl gewinnen können – geglaubt hat es mir keiner, die Quittung hat die SPD an diesem Wochenende bekommen.

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Investitions-Willen-Mangel

Fachkräftemangel! Seit 15 Jahren höre ich immer wieder das Wort „Fachkräftemangel“. Ich bin ehrlich, ich kann es langsam nicht mehr hören, es hängt mir zum Hals raus und ich habe sicher schon zwanzig Mal geschrieben, warum mir das Wort zum Hals raushängt. Und doch kommt es immer wieder, immer wieder berichten die Medien vom Fachkräftemangel in Deutschland und immer wieder hört man von knapp 3 Millionen arbeitslosen Menschen in Deutschland – meist sogar in denselben Nachrichtensendungen.

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Freitags-Frage-Runde: 11 Fragen an Kevin Hönicke – Bezirksverordneter der SPD Lichtenberg

Kevin Hönicke hat sich spontan entschlossen, mir 11 Fragen zu beantworten. Die Fragen und die Antworten findet ihr hier – eine größere Vorrede erspar ich mir 😉 :

Kevin Hönicke

Kevin Hönicke

1. Hallo Kevin, stell dich doch erst mal schnell den Bloglesern vor.

Gerne und zuerst einmal einen wunderschönen guten Tag. Mein Name ist Kevin Hönicke, ich bin seit ein paar Wochen 29 Jahre alt und genieße somit die letzten Wochen im Leben eines U30-Menschen. Ich lebe in Lichtenberg seit 2007 und habe vorher eine lange Zeit in Hellersdorf gelebt.

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Das wirklich wahre Problem der Piraten

Sven ist an mich getreten und hat mich darum gebeten, einen Artikel für diesen Blog zu schreiben. Da ich selbst Mitglied der Piratenpartei bin und er nicht wenige Artikel über die Piraten geschrieben hat, dachte ich mir, dass es von Vorteil wäre, mal einen Insider-Bericht loszulassen. (C.Beuster)

Piraten sind laut. Piraten sind störend. Piraten legen ihren Finger da in die Wunde, wo es wehtut. Vor allem sind sie misstrauisch gegen die Obrigkeit. Und genau hier liegt eines der Probleme.

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Großspenden an Parteien gehen zurück

Die Parteien bekommen weniger Großspenden, so ist es heute, in vielen Zeitungen, zu lesen. Gerade mal 1,3 Millionen Euro sind dabei zusammen gekommen, von denen die CSU knapp 460.000,- Euro bekommen hat. Als Großspenden gelten Beträge von mehr als 50.000,- Euro, welche sofort gemeldet werden müssen.

Die Axel Springer AG – konkret „Die Welt“ – glaubt hier einen Beweis dafür gefunden zu haben, dass die Wirtschaft auf Distanz zur Politik geht und sie sieht auch die These widerlegt, dass der Staat und die Politik durch die Wirtschaft und das Kapital gesteuert wird.

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