Kinderrechte ins Grundgesetz – wie ernst meint es die SPD?

Kinder haben Rechte! Das ist wohl jedem von uns klar und die SPD möchte diese Rechte jetzt ins Grundgesetz aufnehmen. An sich ist das ein richtiger und unterstützenswerter Schritt, nur war es nicht auch die SPD, die vor einigen Monaten den Schutz der Religionen höher bewertet hat als den Schutz der Kinderrechte? Ja, auch die körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht, welches auch Kindern zusteht. Nur gilt dieses Recht uneingeschränkt nur für Mädchen in Deutschland. Jungen dürfen, wenn sie in einer Familie geboren werden, die einer bestimmten Religion angehören, weiterhin körperlich beschädigt werden. Das soll kein Vergleich zwischen den Folgen bestimmter Riten sein, aber es zeigt eben, dass auch die SPD die Kinderrechte nicht ernst nimmt.

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Vor 80 Jahren brannten die Bücher – und heute?

Ein Plädoyer für die absolute Meinungsfreiheit – oder doch nicht?

Vor 80 Jahren verbrannten studentische Verbände (mit Unterstützung der damals gerade an die Macht gekommenen NSDAP) die Bücher von diversen Autoren und verhängten auf diese Weise ein sehr plastisches „Meinungsverbot“ von Werken dieser Autoren – es war die wohl massivste und bekannteste Einschränkung der Meinungsfreiheit in unserem Lande, mit gravierenden Folgen.
„Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, schrieb einst der Dichter Heinrich Heine (1797-1856) und er behielt Recht: Die NS-Bücherverbrennung war nur das Vorspiel zum Mord an Europas Juden.

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