Gemeinsame Fußballabende als Plattform für Diskussionen und Aufklärung

Heute beginnt die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien. Für viele Menschen ist diese einfach ein Sportfest, auf das sie sich schon lange freuen und welches für diese Menschen keine politische Dimension hat. Sie wollen ihrem Team zujubeln, mit Freunden feiern und einfach nur Spaß haben.

Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn am Spiel „Fußball“ selbst ist nichts schlimmes zu finden. Man kann das Spiel mögen oder nicht mögen – beides ist okay. Und jemand, der hinter seiner Nationalmannschaft steht, ist noch lange kein Nazi, auch das Vergessen einige gern. Nicht das Spiel ist das Problem, sondern die mächtigen Organisationen, die dahinter stehen. Im Fall der WM wäre das die FIFA, die nicht nur einfach der Dachverband des weltweiten Fußballs ist, sondern vielmehr auch eine große politische Macht, die nationale Regierungen unter Druck setzen kann. Und diese Macht nutzt die FIFA natürlich auch, um mit dem Großereignis „WM“ den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften.

Flattr this!

Die Militarisierung Brasiliens für die Fußball-WM

Am 12. Juni 2014 beginnt in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft. Für viele Fußballverrückte handelt es sich dabei nur um ein großes Sportereignis, welches keinerlei politischen Hintergrund hat. Dabei hat die WM in Brasilien auch wieder schwerwiegende Auswirkungen auf die dort lebenden Menschen, hinzu kommt die Militarisierung Brasiliens, die durch die Fußball-WM und die Olympischen Spiele im Jahr 2016 beschleunigt wurde.

So bestellte Brasilien 34 gebrauchte Exemplare des Flugabwehrpanzers Gepard 1A2 in Deutschland und in Israel Drohnen des Typs Hermes 450. Hinzu kamen noch Roboter vom Typ Packbot 510 und dann natürlich noch die Kleinwaffen von Glock, mit denen die brasilianische Polizei ausgestattet wurde. All das dient offiziell natürlich dazu, die Sportveranstaltungen im Land zu beschützen. Ob dazu allerdings 34 Flugabwehrpanzer benötigt werden, sollte doch schon hinterfragt werden.

Flattr this!