Über glenmeier

Ewig junger Anhänger – nicht lachen – der Sozialdemokratie. Für Vorträge verlange ich kein Geld. Am liebsten linksliberal.

Es war einmal eine verlorene Wahl – history repeating

Wir schreiben das Jahr 2009. Ein junger, alerter Sozialdemokrat mit geringer Bindung an die Partei aber einem großen Rundreiseprogramm im Auftrag des Staates hat gerade die Bundestagswahl verloren.

Er erinnert sich vermutlich auch heute nicht daran, warum es so kam. Er könnte bei seinem noch jüngeren, alerteren Nachfolger aus den Reihen der FDP nachfragen, ob dieser erkannt hat warum.

Es war Mutti damals die ihren Koalitionspartnern kein Thema lies. Zuerst der SPD und nun der FDP. Schlimmer – man muss dagegenrechnen, dass die FDP auch dieses Jahr mit Leihstimmen gerettet werden wird – traf es die einstige Volkspartei.

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Warum ein Peter Struck fehlen wird

Mit dem Ex-Verteidigungsminister und Ex-Fraktionssprecher der SPD im Bundestag geht ein Politiker der kantig und knorrig seine eigene Meinung hatte. Er mag zwar bekannt sein für den Spruch, dass Deutschland auch am Hindukusch verteidigt wird. Bedeutender für unser Land ist aber das „Strucksche Gesetz“.
Vereinfacht besagt dieses, dass kein Gesetz so aus dem Bundestag hinauskommt wie es hineingelangte. Es mag banal klingen, ist es aber nicht. Eine Bundesregierung und die angeschlossenen Verwaltungen der Ministerien haben keine geringe Macht und kein großes Interesse die vorbereiteten Gesetze verändert zu sehen.

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Papier ist tot – es lebe die App

Nach der Frankfurter Rundschau auch die FTD. Beides Zeitungen die um die Existenz kämpfen. Manche sagen sie hätten kaum Chancen diesen zu gewinnen. Auch die insolvente dapd streicht laut dwdl.de jeden dritten Arbeitsplatz.

Man kann nun trauern oder feststellen: Ich lese auch nur noch die Online-Inhalte. Es wäre der ehrliche Umgang mit dem „seriösen“ Journalismus. Wer hat heute noch Zeit sich durch den Blätterwald einer durchschnittlichen Zeitung zu kämpfen? Eben. Dazu kommt, dass die meisten Menschen zu Recht für keine Informationen und Beiträge bezahlen wollen, die nicht von Interesse sind. Geschweige denn die dicken Anzeigenteile, die sich finanziell nur bei Kleintierhaltung rentieren.

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Absolute Mehrheit – keine „Anti-Talkshow“

Vor einer Woche lief die erste Folge von Stefan Raabs neuer „Anti-Talkshow“. So ganz hat sich mein erster Eindruck nicht gelegt. Auch sechs Tage nach der Premiere bin ich eher enttäuscht als überzeugt.

Die Sendung war alles in Allem unterhaltsam. Leider kam die Debatte zu den Themen Steuerpolitik/Vermögensverteilung, Energiewende und Internet, durch die kurze Sendezeit bei drei Themenblöcken, nicht über die Nennung von Schlagwörtern und kurzen Abrissen der Parteiprogramme hinaus. Damit war sie kein bisschen informativer als jede andere Talkshow im deutschen Fernsehen auch.

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