Warum Nichtwähler gefährlich sind…

Stellt euch vor, ihr sitzt am 22.09 um 18 Uhr vor dem Fernseher und wartet dort auf die erste Hochrechnung. Ihr wart natürlich nicht wählen, warum auch, es ändert sich ja eh nichts und die anderen werden schon das Richtige wählen. Um kurz nach 18 Uhr kommt dann die erste Hochrechnung, die Spannung steigt und die stärkste Kraft im Bundestag ist nicht die CDU, auch nicht die SPD oder die Linkspartei, die stärkste Kraft im Bundestag ist die NPD! Erschrocken sitzt ihr vor dem Fernseher, fragt euch, wie das geschehen konnte und schlagartig wird euch bewusst, dass zu viele Menschen nicht an der Wahlurne waren, weil sie sich auf die anderen Bürger verlassen haben, die schon das Richtige wählen werden.

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Gustl Mollath und unser Rechtssystem

Das Schicksal von Gustl Mollath erschüttert viele Menschen in ganz Deutschland. 7 Jahre wurde er weggesperrt, weil er mit einer unliebsamen Wahrheit an die Öffentlichkeit gegangen ist. Seine Frau beschuldigte ihn daraufhin, dass er gewalttätig geworden sei, und verschiedene Gutachten bestätigten dies wohl. Diese Gutachten bescheinigten wohl auch, dass Herr Mollath eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, denn ansonsten wäre ein Freiheitsentzug von sieben Jahren wohl nicht gerechtfertigt gewesen. Ein Fall also, wie er in vielen Krimis vorkommt, aber doch nicht in unserem Rechtssystem – dachten viele zumindest.

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Bahn-Mitarbeiter sollen Missmanagement durch Teamgeist wegmachen…

„Die Bahn befördere an einem Tag mehr Menschen als die Lufthansa in einem Jahr. In einer derartigen Notsituation müsse der Urlaub zurückstehen. „Ich appelliere an den Teamgeist der Bahn-Mitarbeiter. Die Züge müssen wieder rollen. Hier geht es um den Ruf der Bahn.““

Quelle: Portal Liberal – Patrick Döring

Ich bin schockiert! Patrick Döring fordert die Bahn-Mitarbeiter tatsächlich auf, das Missmanagement des Bahnvorstandes zu unterstützen, indem sie ihren wohlverdienten Urlaub abbrechen – damit der Ruf der Deutschen Bahn nicht beschädigt wird. Da ist nur noch Kopfschütteln angesagt, denn nicht die Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, dass genügend Personal zur Verfügung steht, sondern der Bahnvorstand.

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Kommentar: Die SPD und die #NSA-Affäre

Die ‪‎CDU‬ möchte die Verantwortung in der ‪NSA‬ Affäre nun gerne auf die ‪SPD‬ abwälzen, und ich frage mich, ob es von der SPD nicht klüger wäre, wenn sie ehrlich und offen eine Teilschuld an dieser Affäre übernehmen würde. Das würde der CDU eine Angriffsfläche rauben und die SPD könnte dann tatsächlich mit reinem Gewissen fragen, was die CDU in den letzten acht Jahren unternommen hat, um ein solches Ausmaß zu verhindern.

Außerdem sollte die SPD langsam konkrete Aussagen treffen, wie sie, wenn sie in Regierungsverantwortung kommt, die Datensammelwut der USA und anderer Geheimdienste regulieren will, denn unterbinden wird sie das kaum können.

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