Das wirklich wahre Problem der Piraten

Sven ist an mich getreten und hat mich darum gebeten, einen Artikel für diesen Blog zu schreiben. Da ich selbst Mitglied der Piratenpartei bin und er nicht wenige Artikel über die Piraten geschrieben hat, dachte ich mir, dass es von Vorteil wäre, mal einen Insider-Bericht loszulassen. (C.Beuster)

Piraten sind laut. Piraten sind störend. Piraten legen ihren Finger da in die Wunde, wo es wehtut. Vor allem sind sie misstrauisch gegen die Obrigkeit. Und genau hier liegt eines der Probleme.

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Stefan Raab und das TV Duell

Das TV-Duell der Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl muss seriös sein. Mit diesem Satz argumentieren viele gegen Stefan Raab, der für Pro7-Sat1 am Tisch der Moderatoren Platz nehmen möchte. Viel mehr drängt sich mir aber der Verdacht auf, dass Frau Merkel und Herr Steinbrück Angst davor haben, unangenehme Fragen beantworten zu müssen.

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Bedürftige sind Menschen zweiter Klasse…

Der CDU-Politiker Hartwig Fischer scheint Bedürftige als Menschen zweiter Klasse zu sehen. Anders kann sein Vorschlag, mit Pferdefleisch verunreinigte Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen, nicht deuten.

Er selbst würde solche Lebensmittel wahrscheinlich sofort in den Eimer werfen, weil sie nicht seinen Qualitätsansprüchen entsprächen. Für Bedürftige scheinen sie aber ausreichend zu sein, wenn man seiner Aussage folgt. Anstatt endlich dafür zu sorgen, dass alle Menschen durch ihre Arbeit leben können und das alle, die arbeiten wollen, auch Arbeit haben, scheint er jetzt eine andere Verwendung für Bedürftige gefunden zu haben – sie sollen zu billigen Entsorgern von verunreinigten Lebensmitteln werden.

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Nachrichten ohne Nachrichtenwert – Lauer ohne Twitter…

Der Herr Lauer, der ja bekanntlich für die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, gab heute bekannt, dass er nicht mehr twittern möchte. Dies tat er aber nicht über seinen eigenen Blog, sondern er machte sich die Mühe, diesen Schritt in einem Gastartikel bei der FAZ bekanntzugeben.

Soweit ist es in den alten Medien also schon. Die Proteste gegen die Energiepreise in Bulgarien bekommen kaum Beachtung, aber ein Herr Lauer kann dort bekanntgeben, dass er nicht mehr twittern möchte. Der Nachrichtenwert eines Twitteraussteigers scheint größer zu sein, als die akute Wohnungsnot in Spanien, die dort durch unnötig hohe Mietpreise ausgelöst wurde – und natürlich durch die Spekulationsblase auf Immobilien.

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Die Parteien und die Strompreisbegrenzungen

So langsam scheinen auch die Politiker zu verstehen, dass der Strompreis nicht endlos steigen kann. Die Erhöhungen der letzten Jahre haben schon dazu geführt, dass sich viele Verbraucher, die im Niedriglohnsektor arbeiten oder Sozialleistungen erhalten, die Strompreise nicht mehr leisten können. Daraus resultierten dann natürlich Stromsperrungen, welche für die betroffenen Personen sehr unangenehm sind. Nur an schnelle Lösungen scheint, bis auf Altmaier, kaum eine Partei interessiert zu sein – das Thema eignet sich leider super als Wahlkampfthema.

Setzt euch endlich an einen Tisch und vergesst den Wahlkampf

Dabei ist die Energiewende ein wichtiges Thema, welches aber durch steigende Strompreise auch sehr schnell negativ belastet sein kann. Und genau deswegen sollten die Parteien das nicht zu einem Wahlkampfthema machen, sondern schnell Lösungen anbieten.

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Familenleistungen und der Irrglauben über Wirkung und Möglichkeiten

Kristina Schröder musste in der letzten Woche viel Kritik einstecken, nachdem anscheinend ein Bericht zu der Erkenntnis gekommen ist, dass die Familienleistungen unwirksam seien. Gerne würde ich mit einsteigen in diese Kritik, denn Kristina Schröder ist Mitglied der CDU, aber diesmal muss ich ihr Recht geben.

Kinder müssen nicht wirtschaftlich sein, genauso wenig, wie jede Familie wirtschaftlich sein muss. Warum müssen dann aber Familienleistungen wie Kindergeld, Ehegattensplitting und die Familienversicherung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten analysiert werden? Müssen Familienleistungen denn tatsächlich eine Rendite in die Staatskassen bringen? Und warum ist es schlimm, wenn sich ein Partner nur einen 450,- Eurojob sucht, wenn er über den anderen Partner mit in der Familienversicherung krankenversichert ist?

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Der PeerBlog – die vergebene Chance

Vor zwei Tagen schrieb ich hier über den PeerBlog. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, ist, dass der Blog bereits am nächsten Tag schon wieder Geschichte sein würde. Der Druck der Netzgemeinde war einfach zu groß und so wurde der Blog durch Hacker lahmgelegt, was die Verantwortlichen dann dazu gebracht hat, den Blog wieder aus dem Netz zu nehmen.

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Kann Annette Schavan noch ein Vorbild sein?

Annette Schavan hat ihren Doktor-Titel verloren. Damit reagierte ihre ehemalige Universität auf den unsauberen Arbeitsstil ihrer ehemaligen Studentin – dieser wurde durch einen anonymen Interneteintrag bekannt. Einige Experten finden, dass die Aberkennung übertrieben ist, eine schlechtere Bewertung der Arbeit hätte es wohl auch getan. Aber welche Wirkung wäre dadurch an die anderen Studenten und Studentinnen ausgegangen?

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Der PeerBlog und die Medien

Der Anti-Kanzlerkandidat der SPD hat jetzt einen Blog. Der wird allerdings nicht von ihm selbst betrieben, sondern von Leuten, die den Peer super finden und die ihm mit diesem Blog im Wahlkampf helfen wollen. Soweit ist das alles noch kein Skandal, aber dann kommen halt die Medien noch dazu und nun ist der PeerBlog wohl den meisten Menschen in Deutschland bekannt.

Das Problem selbst habe ich noch nicht wirklich verstanden. Der Blog wird von privaten Unternehmern unterstützt, die anscheinend eine sechsstellige Summe zur Finanzierung des Bloges zur Verfügung gestellt haben. Irgendwie scheint auch genau hier der Knackpunkt zu liegen, jedenfalls habe ich das bisher so verstanden. Nur sehe ich hier irgendwie gar kein Problem, denn was Unternehmer mit ihrem Geld machen, sollte doch ihnen überlassen werden.

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